ACHTUNG: Ich trenne mich schweren Herzens von einem großen Teil meiner Scrapbook-Papiere (PP/bedruckt) verschiedener Hersteller - wer Interesse hat - bitte melden im Kommentar - hätte pro 100 Blatt/quer Beet gerne 30,00 € + 5,90 € Versand. Danke alle verkauft ;-)
Vorwarnung - das ist wieder mal ein langer, sehr langer Eintrag...
...ist das bekloppt - erst schreib ich das Ende und dann fange ich hinten an von vorne zu erzählen... aber so ist das manchmal und in meinem Leben besonders - immer etwas verworren aber insgesamt ergibt das wieder ein Ganzes ...
Also - wie Ihr ja mitbekommen hattet - war Annika - meine Älteste bereit - uns Asyl für den SQC zu bieten - 13 Kreativverrückte bequem unter- und an einen Tisch zu bringen bedeutet schon ein gewisses Maß an Logistik - bzw. Platz und den hat mein Kind in ihrem tollen großen Wohnzimmer.
Und da wir ja am Sonntag in unseren Urlaub aufbrechen wollten - wäre das bei uns eine Riesenaktion geworden - daher nochmals danke danke Süße!
Gemeinsam hatten wir Tische plaziert, Stühle aufgestellt und den Scrapperdamast (Paketpapier) aufgelegt - denn man kann ja noch so viel aufpassen - Kleber und Farben haben immer das Bestreben sich da niederzulassen wo gerade keine Unterlage den Tisch schützt.
War das Wetter Donnerstags noch frühlingshaft warm - nahm er am SA schon wieder eine Auszeit und bewaffnet mit Scraptasche, diversen Kleinigkeiten und dem Geier - sprich unserem Familienwellensittich wofür doch so eine IKEA Tasche nicht alles gut ist!!!
machte ich mich bei grauem Wetter auf den Weg - hielt noch an Vater Rhein, machte ein paar Fotos
und schon war ich in Homberg angekommen...
Schnell noch die Käsesuppe gekocht, die Tische etwas dekoriert und die ersten Kannen Kaffee gekocht, das "Kind" hatte die Getränke - wie ausbildungsbedingt gelernt - fachlich arrangiert und schon keuchten die ersten die Treppe hinauf ... vierte Etage - ohne Aufzug -
das bedeutet schon einen immensen Konditionsbedarf - und zur Fitnessanforderung kommt ja auch noch das Geschleppe der "Basteltäschchen" sowie des Schlemmerbeitrags hinzu.
Außer der armen Jenni - die krankheitsbedingt absagen musste - waren wir komplett - ein Dutzend - schlemmender - quatschender - croppender Mädels von Anfang 20 bis Ende 50 - die Mischung machts immer wieder so schön und spannend - und meine Tochter
hats endlich verstanden warum es mir in dieser Runde immer so gut geht, ich mich entspanne, alle Sorgen von mir abfallen und ich mehr relaxen kann als in jedem Wellnesstempel.
Genauso unterschiedlich wie wir selbst waren an diesem Tag auch wieder unsere kreativen Ergüsse: Von tollen LO's über CMC's für den CAR bis hin zu Minibooks hat jede für sich ihre Vorlieben ausgelebt. Und weil wir ja oft einer Meinung sind, bzw. den gleichen Geschmack haben - kommt es dann auch zu solchen Ergebissen:
Es war ein rundum gelungener Tag und meine Tochter mit ihrem ständigen Bemühen uns zu verwöhnen hat dazu nicht unmaßgeblich beigetragen.
Vielen vielen Dank mein Schatz dafür und für noch so viel anderes und an alle an dieser Stelle noch mal danke für die tollen Mitbringsel - wir haben uns sehr darüber gefreut.
Am Sonntag Morgen musste noch der letzte Rest in den Reisetaschen verstaut werden und zum ersten Mal kam der kleine Scraptrolley zum Einsatz - bereits Tage vorher nach Beates Packliste mustergültig gepackt und nur noch um das Werkzeug vom Vortage ergänzt. Nun muss dazu gesagt werden, dass wir uns ja vernunftsmäßig als Privatwagen einen Chevrolet Spark zugelegt haben - der Größenmäßig ungefähr das Volumen einer Reisetasche besitzt. Doch als die Rücksitze umgeklappt und der dadurch entstandene Packraum vergrößert war - passten nicht nur die drei Teile des Trolleys sondern auch sämtliche Packstücke unsererseits hinein.
...und was soll ich sagen - bei typischem Löfflerschem Reisewetter - sprich strömendem Regen machte wir uns auf nach Bad Liebenzell. Das ist wirklich so - wir haben immer ein sprichwörtliches Scheißwetter bei der Fahrt in den Urlaub und dann vor Ort doppelt Glück - so war das und so sollte es auch dieses Mal wieder sein!
Unterwegs haben wir bei der Hälfte der Strecke Rast gemacht und uns bei Kaffee und Brötchen gestärkt. Entgegen der Empfehlung des Navis sind wir bereits viele km vor Fahrtende von der Autobahn runter und haben die Landschaft des noch blätterlosen Schwarzwaldes auf der Fahrt durch blitzsaubere Dörfchen und Städtchen genossen und auch die Sonne kam langsam heraus.
Auf einem Hochplateau mit herrlicher Weitsicht - wenn auch saukalten Temperaturen - haben wir der Hexe mit ihrer Bratwurst im Mund
nicht wiederstehen können und uns selbige in Form einer Currywurst gegönnt - es schmeckte fast wie unsere Grönemeyer-Currywurst aus Bochum...
Die letzten km zurückgelegt - über sagenhafte Serpentinen die Berge hinauf- und hinuntergeschraubt - in Bad Liebenzell angekommen - und auf der anderen Seite des Ortes wieder hochgefahren - zu unserem Appartementhaus. Wieder mal Glück gehabt - der Internetauftritt und die Hausprospekte hatten wirklich nicht zu viel versprochen. Der Sohn des Hauses nahm uns in Emfang, brachte uns in unser Appartement, zeigte uns die Wellnessabteilung, der Name ist doch wohl süß dafür - oder?
Schimmbad,
Frühstücksraum - alles hell, freundlich und sehr ansprechend - hier konnten wir uns wohlfühlen. Was ich besonders ansprechend empfand, im gesamten Flurbereich war ein Parcour zur Mobilisierung verschiedener Körperregionen angelegt - für jeden der wollte - zu nutzen:
Nachdem wir uns eingerichtet hatten, die Koffer ausgepackt und uns etwas ausgeruht - und ausgiebig den phänomenalen Ausblick
genossen hatten und auch die Bad Liebenzeller Burg
beschlossen wir zum Abschluss des ersten Tages im Hirschen - den ich schon von meinem ersten Aufenthalt in Bad Liebenzell kannte - zum Abendessen zu gehen. Den Weg auch ohne Navi wieder gefunden und wirklich wieder einmal sehr sehr lecker gegessen und den frischen Kartoffelsalat mit Salatgurke ganz ohne Majonaise werde ich dank des ebenfalls erhaltenen Rezeptes unbedingt mal nachmachen. GöGa hat übrigens an diesem Abend seinen ersten von unzähligen Wurstsalaten gegessen, die er in den folgenden Tagen noch zu sich nehmen würde.
Am nächsten Morgen (so war die Begrüßung im Frühstücksraum
hatten wir uns zum Frühstücksbuffet
angemeldet - wir hatten bewusst keine Lebensmittel mitgenommen und mussten erst noch einkaufen. Wir waren alleine in diesem schönen Frühstücksraum - alles liebevoll arrangiert - mit rotem/weißgepunkteten Geschirr ... leckere Dinge - es war wunderbar.
Genüsslich haben wir gefrühstückt - danach noch gelesen und dann reichlich das Schwimmbad und den Whirlpool in Anspruch genommen - Mittagsschlaf gehalten und in den Ort gefahren - und dann endlich war es so weit: Endlich wieder Anne
in den Arm nehmen - und es war auch bei meinem Mann Sympathie auf beiden Seiten. Gequatscht - lecker Kuchen gegessen und versorgt mit dem Termin fürs Fotoshooting für den nächsten Tag und Einkaufstipps erst einmal die nötigsten Lebensmittel besorgt. Im angrenzenden Metzgerladen Wurst und Schinken besorgt und den Technikfortschritt im Kassenwesen kennen gelernt: Einen Kassenautomat - ähnlich wie im Parkhaus - Barcode dranhalten und Geld einwerfen und Ware abholen...
Am Abend konnten wir dem lecker duftenden Bauernbrot nicht wiederstehen und haben die Küche kalt gelassen - wie gut kann doch so eine Schnitte mit Butter und Schinken schmecken...
Am nächsten Morgen bin ich im Schlafanzug eine Treppe hinauf und habe die vorgeorderten Brötchen abgeholt, die nun jeden Morgen in einem Weidenkorb
auf uns warten würden - dadurch brauchten wir uns nicht erst anzuziehen und in den Ort hinunter. Das ist das was ich im Urlaub so liebe - ab und an den gedeckten Frühstückstisch ist schön - aber im Schlafanzug mit Buch in der Hand zwanglos das Frühstück zu genießen - einfach wunderbar ;-)
Da ich den Friseurbesuch zu Hause nicht mehr geschafft hatte und ich mit meinen Haaren nichts mehr anfangen konnte - wollte ich im Örtchen den Friseur
aufsuchen. Wie sehr mich das wohl beschäftigt hatte - merkt man an dem Alptraum, den ich in der Nacht hatte: Nach Fertigstellung sollte ich 420,00 € bezahlen. Nachdem GöGa von meinem Traum erfahren hatte - untersagte er mir den Friseurbesuch und meinte - es würde schon noch gehen.
Kurz - ich hab eine junge türkische Friseurin aufgesucht, die zwar etwas verwirrt schaute - als ich mich im Spiegel fotografierte - es aber so drauf hatte - dass ich total begeistert war - und - man höre und staune - inkl. Waschen, Schneiden, Föhnen und aller Pflegeprodukte im Anschluss 11,50 € kassierte!!! Bei herrlichstem Sonnenschein noch einen Gang durch den Ort gemacht
Ebenfalls im ortsansässigen und der Schließungswelle entkommenen Schlecker noch ein paar Schminkprodukte erstanden, die ich zwar besitze - aber zu Hause vergessen hatte und eine so kompetente und nette Verkäuferin kennen gelernt, die mir nicht nur beratend zur Seite stand sondern mir auch noch jede Menge Tipps für das richtige Schminken gab.
So perfekt ausgerüstet gestylt konnten wir am Nachmittag bei Anne in ihrem wunderbaren Fotostudio "Compendium" auflaufen - und uns voller Herzklopfen unserem ersten richtigen Fotoshooting stellen.
Wir wussten ja nicht was da alles auf uns zukommen sollte und waren ziemlich aufgeregt.
Anne und ihre Auszubildende Laura, die im übrigen auch schon sehr phantastische Fotos macht - schaut mal auf ihrem Blog vorbei - es lohnt sich - kümmerten sich um uns - um richtige Winkel, Einstellungen, immer wieder neue Positionen, Lichteinfälle, ließen GöGa mittels Hocker wachsen und Anne machte einfach die schönsten und bewegendsten Fotos, die es von uns Beiden gibt und auch mich alleine hat sie noch abgelichtet - es war unbeschreiblich - die Fotos habe ich ja schon zum Teil gezeigt - nach den ersten krampfhaften Gesichtsverrenkungen - wurden wir lockerer und hatten wahnsinnig Spaß an allem und genossen unseren "Starkult"! Und erst als der nächste Termin an die Türe klopfte und rund 75 Bilder später konnten wir uns trennen.
Am Abend habe ich meinen Mann mit seinem Schicksal auf unserem Berg allein gelassen und bin zum Crop
in Annes Laden gefahren. Ein paar von den Mädels kannte ich schon vom WS-WE im Herbst -andere habe ich neu kennen gelernt und nach den ersten Verständigungsschwierigkeiten (Schwäbisch ist eine Fremdsprache sag ich dazu bloß) klappte die Unterhaltung dann auch problemlos. Die vorgeorderten "Muss-ich-haben" Scrapprodukte
in Empfang genommen und zwei LO's gefertigt. Viel zu schnell gingen die Stunden in der netten Runde
vorbei und ich finde es überaus schade daran nicht regelmäßig teilnehmen zu können - aber die Entfernung von rund 420 km spricht leider dagegen.
So - genug für heute - Fortsetzung folgt....
Euch allen ein frohes und gesegnetes Osterfest - alles Liebe und Gute und hoffentlich kreative und relaxte Stunden - denkt daran: Auch Männer und Kinder haben nicht immer zwei linke Hände ;-)
Eure Conny